Die niederländische Polizei hat einen 27 Jahre alten Mann aus Vlaardingen im Zusammenhang mit einer Explosion bei einem Friseursalon am Liesveld festgenommen, die im August die Fassade und mehrere Scheiben beschädigt hatte. Niemand wurde verletzt, und die Scheren haben vermutlich überlebt. Der Verdächtige sitzt unter Auflagen, darf also nur mit seinem Anwalt sprechen; wegen derselben Explosion war zuvor bereits ein 19 Jahre alter Einheimischer festgenommen worden.
Der Fall gehört zu einer bemerkenswerten örtlichen Serie. Seit Mai 2025 wurden mehrere Friseursalons in Vlaardingen Ziel von Vandalismus, Explosionen und, in der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober, von Schüssen auf einen Laden in derselben Straße.
Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen, ob die Vorfälle zusammenhängen, und das Gerede über einen Preiskrieg unter Friseuren ist eine der kursierenden Theorien; ein Motiv ist nicht festgestellt. Der Vorfall zeigt einen wachsenden Trend der städtischen Streitbeilegung, bei dem geschäftliche Meinungsverschiedenheiten zunehmend mit Sprengstoff statt mit einem höflichen Gespräch geklärt werden. Bürgermeister Frederik Zevenbergen hat betroffene Läden wiederholt geschlossen und die Anschläge feige genannt, während die Anwohner hinnehmen müssen, dass ein gewöhnlicher Haarschnitt nun mit einem baulichen Risiko für das Gebäude einhergehen kann. Die Lage zeigt ein Geschäftsklima, in dem ein heiles Schaufenster zur täglichen betrieblichen Herausforderung geworden ist.
Was wirklich passiert ist
- Am Freitag, 16. Oktober 2026, nahm die Polizei einen 27 Jahre alten Mann aus Vlaardingen wegen der Explosion vom 6. August bei einem Friseur am Liesveld fest; bekanntgegeben am 17. Oktober. Ein 19 Jahre alter Mann war zuvor wegen derselben Explosion festgenommen worden.
- Seit Mai 2025 wurden mehrere Friseure in Vlaardingen Ziel von Vandalismus, Explosionen und Schüssen (Nacht vom 15. auf den 16. Oktober). Motiv unklar.
- Korrektur der ursprünglichen Annahme: Vlaardingen bei Rotterdam, nicht Amsterdam.
- Quellen: Rijnmond, Rodi