US-Präsident Donald Trump sprach am Mittwoch vor einer begeisterten Menge in Kalispell, Montana. Er verkündete, der Krieg mit Iran werde sehr bald enden und die Ölpreise würden unweigerlich abstürzen.

Um diesen plötzlichen Ausbruch von Frieden abzusichern, berichtete CNN einen Tag später, das Militär habe Notfallpläne ausgearbeitet, in denen die Mutter aller Bomben, Amerikas größte konventionelle Bombe, gegen iranische Energieanlagen eingesetzt werden könnte. Die Strategie scheint ganz auf explosive Begeisterung zu setzen.

In einem Moment bemerkenswerter bürokratischer Klarheit räumte der Präsident offen ein, er wisse nicht genau, mit wem seine Regierung eigentlich verhandelt, denn Irans Armee sei dezimiert und die Führung sei weg. Der diplomatische Prozess hat sich so ganz natürlich dahin entwickelt, beispiellose Sprengkraft auf ein grob umrissenes Gebiet abzuwerfen und zu hoffen, dass wer überlebt, auch befugt ist, einen Vertrag zu unterschreiben. Die Regierung glaubt fest an ihre taktische Brillanz, während die Öffentlichkeit zusieht, wie Frieden durch die vollständige Verdampfung des Verhandlungspartners angestrebt wird.

Was wirklich passiert ist

  • Bei einer Kundgebung in Kalispell (Montana) am 14. Oktober 2026 sagte Trump, er wisse nicht genau, mit wem die USA verhandeln; Irans Armee sei dezimiert und die Führung sei weg.
  • CNN berichtete am 15. Oktober 2026 über Notfallpläne für neue Angriffe; Trump habe Optionen gegen Energieinfrastruktur angefordert, die auch die GBU 43 (MOAB) umfassen könnten.
  • Trump sagte in einem Interview, der Krieg werde bald enden und der Ölpreis schnell fallen.
  • Quellen: NewsNation, Business Today (CNN), Sinclair