Brüssel hat gesprochen, und das Echo verhallte ungehört in den endlosen Korridoren der Bürokratie.
Man feiert einen Kompromiss, der so weichgespült ist, dass er sich bei der ersten Berührung mit der Realität in Luft auflösen wird. Es ist die hohe Kunst, Bewegung vorzutäuschen, während man fest im Treibsand der eigenen Bedeutungslosigkeit steckt.
Aber keine Sorge: Die Flaggen wehen noch, auch wenn der Wind, der sie bläht, nur heiße Luft aus den letzten Pressekonferenzen ist.